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Unsere Farmgruppen

Unsere pädagogische Arbeit hat zum Ziel, naturnahe Spiel-, Lern- und Erlebnisräume zu gestalten, die den Kindern Natur- und Selbsterfahrungen ermöglichen.

Die Farmgruppen wollen den Kindern Entwicklungsräume schaffen, die ihren Bedürfnissen gerecht werden und die sie mit den eigenen Fähigkeiten und Stärken, aber auch mit den eigenen Schwächen mutig umgehen lassen.

 

Leben mit Tieren

Die Anwesenheit von Tieren kann pädagogische und auch heilpädagogische Prozesse fördern. Tiere helfen Kindern bei der Ergründung der Gesetzmäßigkeiten ihrer Spiel- und Lebenswelt.
Gerade durch den Umgang mit Lebewesen erlernen die Kinder Respekt vor dem Leben und einfühlsames Verhalten. Die soziale Interaktion mit den Tieren und den anderen Kindern schult gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis füreinander.
Aus dem unmittelbaren Erleben natürlicher Kreisläufe kann das Verständnis für Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen Mensch und Natur erwachsen. Die Förderung des aktiven „Mit-Machen“ lassen letztendlich Verantwortlichkeit in ökologischer und sozialer Hinsicht reifen.

Von einem verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt, über eine gesunde Ernährung bis hin zur kreativen Nutzung nachwachsender oder wieder verwertbarer Rohstoffe, möchten wir Impulse für eine nachhaltige Lebensgestaltung geben!

 

Unser Gruppenleben

Unsere Arbeit orientiert sich am Rhythmus der Jahreszeiten.
Das Füttern der Tiere, das Gärtnern und auch hauswirtschaftliche Arbeiten fügen sich selbstverständlich in den Tageslauf ein.

Es wird gespielt, gewerkt, gekocht, aquarelliert, musiziert und dem Puppenspiel gelauscht.
Die christlichen Jahreszeitenfeste werden vorbereitet und gefeiert. Dies alles zusammen ergibt ein rhythmisches Ganzes.

Das aktive Erleben der Umwelt mit allen Sinnen bildet ein Fundament für eine gesunde Entwicklung bis ins Erwachsenenalter.

Das Wissen über elementare Lebensdinge schwindet in unserer zunehmend digitalen Welt. Mit unserem Farmkindergarten-Konzept wird den Kindern eine breite Palette von Wissen, Kenntnissen und Fertigkeiten vermittelt. Das geschieht völlig ohne Zwänge aus der Nachahmung heraus. Hier ist Lernen altersgerecht und spielerisch.

Wesentliche Grundbegriffe des Alltags, werden völlig selbstverständlich gelernt und verinnerlicht. Das Miterleben vom Entstehen unserer Lebensmittel durch Saat und Ernte und deren weitere Verarbeitung (Mehl mahlen, Brotbacken) gehören dazu. Aber auch durch künstlerisches Tun, wie Singen, Tanzen und Rollenspiele wird für spätere Bildung eine solide Basis geschaffen.

Kraft und Feinmotorik bilden sich in ausgewogenem Maß beim Werken, Modellieren und beim Puppenspiel aus.
Farbwahrnehmung und elementare Ästhetik schulen sich beim Malen, sowie beim Verkleiden in Reigen und Rollenspielen. So erblühen Phantasie und Kreativität in lebendiger pädagogischer Weise.

Die kleineren Kinder werden ganz natürlich mit eingebunden und bekommen die nötige Unterstützung, die sie brauchen. So erleben auch sie sich als wichtigen Teil der Gruppe.